BERICHTE 

Silberne Schätze
10 Jahre Trollingtreffen – das regelmäßige Gemeinschaftsfischen der Schleppangler auf der Ostseeinsel Fehmarn ist mittlerweile das größte Bootsangelevent in Deutschland. Die Teilnehmer erlebten eine rundum gelungene Jubiläumsveranstaltung mit viel Sonnenschein und prächtigen Meerforellen.

Was vor zehn Jahren in Heiligenhafen als Treffen einer kleinen Schar Schleppangel-Pioniere begann, erlebt Anfang April 2005 auf Fehmarn einen prächtigen Höhepunkt. Zum zehnjährigen Jubiläum des so genannten Deutschen Trollingtreffens haben nicht weniger als 103 Bootsteams mit über 200 Anglern gemeldet.

Dabei sind mitnichten nur Petrijünger angereist, die quasi schon aus dem heimischen Wohnzimmer Ostseeduft schnuppern könnten. Die Kennzeichnen auf den Parkplätzen verraten vielmehr, dass Schleppangelfans aus allen Teilen Deutschlands – von der Flensburg Förde bis Friedrichshafen am Bodensee – zu den mittlerweile treuen Gästen zählen. Ja sogar ein Schweizer Ehepaar trailert sein Boot regelmäßig zweimal im Jahr quer durch die Republik zur sonnenreichsten Insel Deutschlands.

Apropos Sonne: In der Geschichte der Veranstaltung durchlebten die Teilnehmer vom Wetter her alle Höhen und Tiefen. Hagel und Schneeschauer zählten zu den unschönen Seiten, waren aber gelegentlich an der Tagesordnung. Windige Tage, die aus Sicherheitsgründen einen offiziellen Start gänzlich unmöglich machten, haben die Schleppfans auch hin und wieder mit Gleichmut hinnehmen müssen. Und zu den skurilsten Gründen für eine Absage einer Tagesausfahrt zählte schließlich Hochwasser, das die Boote auf den überfluteten Stegen hatte unerreichbar werden lassen.

Beim Jubiläum indes haben das Veranstalter-Ehepaar Andrea und Frerk Petersen offenbar einen geheimen Pakt mit Petrus: Sonnenschein von Anfang bis Ende sind vorhergesagt, und das bei schwachen bis maximal mäßigen Ostwinden.

Jedoch: „Bläst der Wind aus Ost oder Nord, Angler bleib’ vom Wasser fort“ – so ein Sprichwort. Und tatsächlich: Die Fangaussichten für die Bootsteams des 10. Trollingtreffens sind nicht die besten. Die mageren Ergebnisse der Tage unmittelbar zuvor lassen keine euphorischen Hoffnungen aufkeimen. Etwas entgegen der landläufigen Meinung hatten die Küstenangler im unmittelbaren Uferbereich, wo Trollingboote nicht mehr fahren, deutlich bessere Fänge zu verzeichnen.

Hoffnungsvoll beim Start

Doch dessen ungeachtet schmieden die Skipper am Donnerstagmorgen kurz vor dem Start bei noch recht frischen östlichen Winden so ihre Pläne. Die Mehrzahl von ihnen will es zunächst auf der Westseite Fehmarns versuchen, wo die Wellen im Windschutz der Insel weniger hoch sein würden und die kühle Brise keinen weiteren störenden Einfluss auf das Beißverhalten der Fische haben dürfte. Immerhin war die Ostsee wegen des kalten Frühjahres insgesamt gerade einmal 2,5 Grad warm.
Ein Fernsehteam vom NDR ist bei Uwe Brannolte aus dem hessischen Blomberg an Bord und hofft auf spannende Drillszenen, als sich die Armada vor der Hafeneinfahrt von Burgtiefe zum gemeinsamen Start formiert.

Erste morgendliche Begrüßung und Ausgabe der Startsets für die 103 angemeldeten Bootsteams am 31.03.2005

Kurz nach 10 Uhr gibt Frerk Petersen über Funk den Start frei und die Trollingfans lassen den meist 50 bis 90 Pferden ihrer Außenborder freien Lauf. Weiße Gischtstriche bahnen sich den Weg durch die tiefblaue Ostsee gen Fehmarnsund. Etwa auf Höhe Flügge – am südwestlichen Zipfel Fehmarns – bringen die meisten Teams erstmals ihre Schleppköder aus.
Es beginnt eine ungewöhnlich zähe Zeit des Wartens. Bisse sind überall Mangelware, der NDR verkürzt die Zeit derweil mit einem Interview von Uwe. Nervös ruft er dann von seiner „Wahoo“ in die Runde, ob denn einer der Boote in seiner Nähe wenigstens mal einen Dorsch zu bieten hätte. Doch noch immer völlige Fehlanzeige auch auf den anderen Booten. Selbst ein Rundruf bei den Teams, die vor Großenbrode oder auf der Ostseite Fehmarns in etwas höherer Welle kämpfen, bringt nichts Zählbares an den Tag.

Erste silberne Fangerlebnisse

Erst am Nachmittag, als der NDR mit eher spärlichem Filmmaterial schon wieder in Richtung Sendestudio Kiel fährt, verbreiten sich die ersten Fangmeldungen über den UKW-Funk. Der Merkendorfer Cay Heerwagen landet auf der Ostseite der Insel eine erste Meerforelle von knapp vier Pfund.

Schon beim Sonnenaufgang rüsten die Teams ihre Boote auf

Am nordwestlichen Zipfel Fehmarns gelingen Klaus-Peter Schaupp und Thorsten Reiß aus Haiger dann eine Stunde später, einen silbernen Torpedo von siebeneinhalb Pfund sicher in den Kescher zu bugsieren. Na bitte, geht doch!
In deren Nähe landen an diesem ersten Tag andere Teams nur einige halbstarke Dorsche, die allerdings bei diesem Jubiläumstreffen nicht gewertet werden: Nachdem die Sportangler jahrelang zum Schutz der bedrohten Bestände des Ostsee-Kabeljaus eine Frühjahrsschonzeit, also während der Laichzeit der Bartelträger, für die Berufsfischer gefordert hatten und die EU kurz vor dem Treffen erstmalig eine solche festgesetzt hatte, schlossen sich die Freizeitangler dieser Schonung spontan freiwillig an.

Ohne weitere spektakuläre Silber-Fänge endet der erste Tag mit überraschend leeren Fischkisten. Für den folgenden Tag sind insgesamt schwächere Winde vorhergesagt, weshalb nach dem Start weniger Teilnehmer zur geschützten Westseite Fehmarns fahren als noch am Vortag.

Gegen 11 Uhr meldet der „Hamburger Jung“ Nils Hölzer über Funk den Fang einer 70cm+ Meerforelle, und zwar direkt von „vor der Haustür“, wie die 10-m-Linie zwei Meilen südlich von der Hafeneinfahrt Burgtiefe von den Anglern liebevoll genannt wird.

 

Christoph Feige und Jürgen Dahlik

Organisator Frerk Petersen weiß nicht so recht, ob er bei dem Funkspruch an einen Aprilscherz glauben soll, schließlich ist an diesem Tag „1. April“. Mittags bekommt er aber beim Vorbeifahren der „Erika“ vor Staberhuk tatsächlich einen solchen Fisch zu Gesicht, Skipper Gerd Möller präsentiert den Fisch stolz in der Aprilsonne.

Mike Luner´s Beluga im Gegenlicht beim gemeinsamen Start zum 10. Trollingtreffen.

Gerade im Frühjahr setzen vor Fehmarns Küsten viele Bootsteams, hier Cay Heerwagen mit seiner Ripplin Water, auf Planer Boards.

Cay Heerwagen aus Merkendorf, hier vor Staberhuk, war einer der ersten, der eine maßige Meerforelle beim 10.Trollingtreffen landen konnte.

Gerd Möller von der "Erika" mit einem Fische von 70cm+, gefangen vor Fehmarns Ostküste

Parade silberner Ostsee-Torpedos
Am späten Nachmittag im Hafen dümpelt das Boot von Nils Hölzer schon vertäut und sauber und trocken am Liegeplatz – also doch ein Aprilscherz von ihm? Zu dieser Zeit treffen gerade die ersten zurückkehrenden Trollingfans an der Wiegestation ein. Nach und nach hängen stolze Fänger glänzende Silberbarren an das Wiegebord. Es bewahrheitet sich also, dass die Fänge besser als am Eröffnungstag sind. Und tatsächlich: Einer der Glücklichen mit dicker Forelle ist auch Nils Hölzer, dessen Fangmeldung somit doch keine Ente war. Nur hatte er mit dem Zehnpfünder im Gepäck den Heimweg früh angetreten, schließlich würde er das Treffen nicht so verkniffen sehen.

So ganz klamm heimlich bahnt sich auch Klaus Hegemann aus Neuenkirchen den Weg durch die gespannt wartende Menge und hält eine pralle 7,55 Kilogramm schwere Meerforelle im Arm, die an diesem zweiten Tag des Treffens die schwerste ist. Am Ende stehen zehn Fische von mehr als drei Kilo Gewicht zu Buche. Bei knapp 95 gestarteten Teams nicht gerade viele Kapitale, aber doch genug Motivation für alle Teams, es am nächsten Tag mit noch mehr Ehrgeiz zu versuchen.

Zum Abschluss des Tages steht dann im Veranstaltungslokal im Sportboothafen von Burgtiefe, der „Tonne 21“, „Schnitzel satt“ für die Teilnehmer auf dem Programm. Nach einem langen Tag bei Wind, Sonne und Wellen auf der Ostsee genau das Richtige, um Energie für den Folgetag zu tanken.

Auch am Samstag, dem dritten Veranstaltungstag, werden von der Stückzahl her nicht wesentlich mehr kapitale Fische gefangen. Dafür entschädigt das hohe Durchschnittsgewicht. Das muss auch Andreas Weber, der Vorsitzende vom mit veranstaltenden Bootsanglerclub (BAC) feststellen, denn seine 4,2 Kilogramm schwere Meerforelle ist gerade mal die achtgrößte des Tages.

Ein richtiger Kracher: Mit 7,55 Kg blieb die Forelle von Klaus Hegemann aus Neuenkirchen die größte des gesamten Treffens.

Und kaum zu glauben: Nils Hölzer hat wieder gut Lachen, denn obwohl er die ganze Nummer erneut locker angeht und nicht gerade viele Stunden auf der Ostsee zubringt, präsentiert er abermals eine zweistellige Forelle – noch ein gutes Stück größer als sein Fisch vom Vortag. Beim Schleppen ist neben dem richtigen Riecher eben auch immer eine Portion Glück im Spiel. Doch die 6,49 Kilo seines Fisches reichen nicht, um sich in der Zwischenwertung vor Klaus Hegemann zu schieben.

Nach ihm präsentieren Norbert Sendzik und Sohn Christian, als Naturköder-Schleppspezialisten aus Klausdorf praktisch bei jedem der letzten Treffen topp platziert, mit einem Fisch von fast sechs Kilogramm Gewicht, das bis dahin drittgrößte Exemplar.

Am Sonntagmorgen stand eine Sonnenaufgangstour auf dem Programm. Wegen der Strapazen der Vortage fuhr aber nur noch ein gutes Drittel der Teilnehmer hinaus.

Das diese Reihenfolge schon das Endergebnis markieren würde, ist den Teilnehmern noch nicht klar, als am Samstagabend die Jubiläumsparty im IFA-Ferien-Centrum Südstrand mit dem beliebten Schlemmerbuffet und der üppigen Tombola steigt. Doch nach drei Tagen auf dem Wasser fahren am nächsten Morgen um 6 Uhr nur noch ein gutes Drittel der Teilnehmer zur letzten, halbtägigen Ausfahrt dem Sonnaufgang entgegen auf die Ostsee hinaus. Kapitale Fische werden nicht mehr gelandet, so dass Organisator Frerk Petersen in der strahlenden Mittagssonne das bekannte Zwischenergebnis als das Endergebnis bekannt geben kann.
Besonders erfreulich neben der prächtigen Laune der Teilnehmer und den zwar wenigen, aber doch kapitalen Meerforellenfängen: es hatte trotz der Größe der Veranstaltung keinerlei Zwischenfälle gegeben. Ungefragt bedankte sich so auch die Wasserschutzpolizei für den reibungslosen Ablauf, denn sie hätten keinerlei „polizei-relevanten Vorfälle“ registriert, wie es im Behördendeutsch heißt. Mit den Eindrücken von dreieinhalb perfekt organisierten Tagen bei bestem Wetter und der Vorfreude auf die kommenden Veranstaltungen (siehe Kasten BAC) machen sich die Teilnehmer auf den Heimweg.

Die größten gefangenen Meerforellen vom Freitag

Die größsten gefangenen Meerforellen vom Samstag

Der Hesse Klaus-Peter Schaupp baut nicht nur seine Blinker selbst („KP-Blinker“), sondern versteht es auch, damit zu fangen. Diese Meerforelle war die größte des ersten Veranstaltungstages.

Schon fast Tradition: Morgens vor den Starts werden von verschiedenen Teilnehmern gerne Köder untereinander verschachert.

Blinder Passagier unter dem Downrigger von Frerk Petersen: eine Meise ruht sich vor dem Weiterflug aus.

Es sind nicht nur die großen Schlachtschiffe, die beim Trollingtreffen teilnehmen. Gerade Teams mit kleinen Booten entwickeln oft einen besonderen Ehrgeiz, es den großen mal zu zeigen.

Das Team von Angelsport Risse nahm reichlich Verpflegung mit an Bord.

Bild vom gemeinsamen Start

 

Veranstalter Frerk Petersen und der Vorsitzende des Bootsanglerclubs Andreas Weber fanden auch Zeit zum Fischen. Eine 4kg+ Forelle hier vor Staberhuk konnte sich sehen lassen.

 

Der Vorsitzende des Bootsanglerclubs Andreas Weber mit seiner 4,2 kg Forelle, die er am Samstag des Treffens fing.

Mike Luner und Frerk Petersen begutachten die Fänge unmittelbar vor dem Wiegen.

Das Wiegen war bei Mike Luner (l.) und Andreas Weber wieder in guten Händen.

 

Vielfältige Unterstützung
Die Tombola des diesjährigen Deutschen Trollingtreffens wurde neben dem Hauptsponsor ZEBCO von folgenden Firmen unterstützt: Versand „Der Schleppfischer“, Versand „IWT Trolling“, Stefan Masuhr (www.trollingtreff.de), Claus Rupprecht (www.trailer-und-bootszubehoer-shop.de), Mirko Freund Angelservice zusammen mit Hot Spot Lures Ltd.(Kanada), Yachtservice Hai Wilmer, Ratzeburger Trailerbau Konkel und der Fraser River Fishing Lodge (Kanada) sowie weiteren privaten Gönnern.
Tabellen:
Registrierte Meerforellen vom 31.3.2005
Fangdatum Gewicht Länge Team Skipper Fänger
31.03.2005 3,75 67 Michelle Thorsten Reiß Klaus-Peter Schaub
31.03.2005 3,68 67 Diosa Norbert Sendzik Christian Sendzik
31.03.2005 1,90 55 Ripplin Water Cay Heerwagen Ralf Karkossa
Registrierte Meerforellen vom 1.4.2005
Fangdatum Gewicht Länge Team Skipper Fänger
01.04.2004 7,55 81 Sailfish Klaus Hegemann Klaus Hegemann
01.04.2004 5,02 73 Pünktchen Nils Hölzer Nils Hölzer
01.04.2004 4,61 70 Erika Gerd Möller Gerd Möller
01.04.2004 4,33 69 Beluga Mike Luner Pekka Heija
01.04.2004 4,03 69 no name Andreas Christophel Harald Mink
01.04.2004 4,01 69 Jonas Dieter Kallwellis Dieter Kallwellis
01.04.2004 3,92 69 Michelle Thorsten Reiß Thorsten Reiß
01.04.2004 3,73 68 Tüdel Jonas von Pupka Jonas von Pupka
01.04.2004 3,72 65 Yukon Manfred Blaser Manfred Blaser
01.04.2004 3,01 64 Ripplin Water Cay Heerwagen Cay Heerwagen
01.04.2004 1,52 63 Ripplin Water Cay Heerwagen Cay Heerwagen
01.04.2004 1,49 51 Baltic Sun Carsten Schuwirth Sascha Prinz
01.04.2004 1,02 48 Diosa Norbert Sendzik Christian Sendzig
01.04.2004 1,02 47 Diosa Norbert Sendzik Norbert Sendzik
Registrierte Meerforellen vom 2.4.2005
Fangdatum Gewicht Länge Team Skipper Fänger
02.04.2004

6,49

72

Pünktchen

Nils Hölzer

Nils Hölzer

02.04.2004

5,84

73

Diosa

Norbert Sendzik

Christian Sendzik

02.04.2004

4,75

71

Ap ähn Daun

Olaf Glanert

Peter Gebhardt

02.04.2004

4,67

67

Barchetta

Stefan Masuhr

Stefan Masuhr

02.04.2004

4,46

70

Seeteufel

Frank Bartel

Peter Meik

02.04.2004

4,36

73

Anne

Andreas Rolfes

Andreas Rolfes

02.04.2004

4,27

74

Fofftein

Hans-H. Müller v.d.Ohe

Hans-H. Müller v.d.Ohe

02.04.2004

4,20

69

Taff Inaff

Frerk Petersen

Andreas Weber

02.04.2004

3,99

71

Albatros

Jürgen Wuttke

Jürgen Wuttke

02.04.2004

3,12

63

Lars

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

02.04.2004

2,42

59

Searunner

Peter Strüber

Matthias Meyer

02.04.2004

2,30

56

Maud

Thorsten Jachalke

Thorsten Jachalke

02.04.2004

1,96

55

Nadine

Stephan Kriews

Boris Reimers

02.04.2004

1,64

55

Keine Ahnung

Niels Trötschel

Björn Wulf

02.04.2004

1,45

50

Fofftein

Hans-H. Müller v.d.Ohe

Toralf Busse

02.04.2004

1,12

46

Keine Ahnung

Niels Trötschel

Björn Wulf

Registrierte Meerforellen vom 3.4.2005

Fangdatum Gewicht Länge Team Skipper Fänger
03.04.2004 1,69 56

Nessy

Norbert Nagengast

Norbert Nagengast

04.04.2004

1,15

47

Reel Fun

Stefan Böttcher

Horst Böttcher

Die ingesamt drei größten Meerforellen vom gesamten 10. Trollingtreffen
Fangdatum Gewicht Länge Team Skipper Fänger
01.04.2005 7,55 81 Sailfish Klaus Hegemann Klaus Hegemann
02.04.2005 6,49 73

Pünktchen

Nils Hölzer Nils Hölzer
02.04.2005 5,84 73 Diosa Norberz Sendzik Christian Sendzik
10 Jahre kapitale Fische

In den vorangegangenen Trollingtreffen wurden stets prächtige Fische gelandet; beim 6. Trollingtreffen im Jahr 2001 wurde sogar ein Lachs von 12 Kilogramm Gewicht eingewogen. Hier die besten Fische der Jahre im Überblick, sowie eine Übersicht der steigenden Zahl teilnehmender Bootsteams.

Jahr

Anzahl Teams

Größte Meerforelle

Fänger

Größter Dorsch

Fänger

1996

12

keine Erfassung

 

keine Erfassung

 

1997

31

4 kg, 68 cm

Martin Momme/Frerk Petersen

4 kg

Peter Neumann

1998

39

6,1 kg, 75 cm

Andreas Weber

4,15 kg

Peter Prag/Christian Thiel

1999

67

5,8 kg, 82 cm

Andreas Weber

4,65 kg

Michael Schuwirth

2000

79

6,0 kg, 75 cm

Cay Heerwagen

5,9 kg

Klaus Behrends

2001

76

6,84 kg, 81 cm

Harald Döll/Stefan Hackbarth

4,71 kg, 77 cm

Michael Schuwirth

2002

79

6,84 kg, 77 cm

Manfred Müller

6,19 kg, 81 cm

Gerd Möller

2003

86

8,7 kg, 93 cm

Matthias Böttcher

5,66 kg

Sven Benkelberg

2004

88

7,52 kg, 87 cm

Hans-Heinrich Müller v.d. Ohe

4,31 kg, 75 cm

Jürgen Wuttke

2005

103

7,55 kg, 81 cm

Klaus Hegemann

keine Erfassung

 

BAC und weitere Events

Im Zuge der Trollingtreffen wurde von den begeisterten Bootsangelfans mit dem so genannten Boots-Angler-Club e.V. eine bundesweite Interessenvertretung gegründet. Mittlerweile haben sich in diesem Verein über 200 Mitglieder organisiert. Auf deren Homepage www.bootsanglerclub.de finden sich zahlreiche Informationen rund um das Hobby, ein Diskussionsforum sowie Ankündigungen zukünftiger Veranstaltungen, von denen die beiden größten auch Nichtmitgliedern offen stehen:

• Das 4. Bootsangelfestival vom 14.-16. Oktober wird in diesem Jahr von Andreas Weber, dem ersten Vorsitzenden des BAC organisiert und richtet sich tradtionell nicht nur an die Schleppangler-Fraktion: Auch Pilkfreunde und Anhänger der Naturköderangelei sind dann herzlich auf Fehmarn willkommen. Infos: Andreas Weber, Calvinweg 1, 23568 Lübeck, weber-luebeck@t-online.de

• Das 11. Deutsche Trollingtreffen vom 6.-9. April 2006 wird dann erneut von Andrea und Frerk Petersen ausgerichtet. Infos: Andrea & Frerk Petersen, Schierblicken 55, 23843 Bad Oldesloe, Frerk_Petersen@MagicVillage.de

Vereinsmitgliedern stehen daneben weitere Gemeinschaftsangelmöglichkeiten offen. Die Vereinsmitgliedschaft kostet derzeit 30 Euro pro Jahr.

Zurück zu Berichte

Haftungsausschluss|Disclaimer

© Boots - Angler - Club e.V. 2005