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berti

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Registrierungsdatum: 21. März 2005

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1

Mittwoch, 24. Mai 2006, 19:52

Vorfachproblem

Moin zusammen,

hatte das Thema schon im Anglerboard, aber da kam noch nicht so viel: Wir sind jetzt zurück vom Västra Silen/schweden. See mit u.a. gutem Salmonidenbestand. Unser guide schlug uns Naturködermontagen vor. 2 Rhys-Davis-Systeme hatte ich noch - 2 gab uns der guide, allerdings mit vorgeschalteter wiggle fin action disc. Diese fischten wir an den sideplanern. Nachdem wir auf die langen Ruten Bisse hatten, riss uns ein Hammerbiss am sideplaner ab. Die Kontrolle der 2. Planerrute ergab das gleiche: Vorfach gekappt.
Nachdem wir 3 neue Systeme vom guide geordert hatten, tauschte ich das Mono gegen Drennan green pike wire aus,um nicht noch mehr Fische zu verlieren.
3 davon mit vorgeschalteter action disc.
Nachdem 4,5 Stunden kein Biss kam, und die Ruten kontrolliert wurden, waren alle Vorfächer mit disc gekappt - mittendrin. X(

Habt ihr Erfahrung mit den discs? Oder einen Tipp, was wir falsch gemacht haben könnten? Die disc wird mittels eines Gummistoppers auf Abstand gehalten. Hätte da evtl. noch ein Wirbel vor gemußt? ?(

Bisse oder Hänger können das nicht gewesen sein - die Vorfächer, sowohl Mono als auch Stahl, waren regelrecht abgedreht!! Wie stark sollte die Rotation des Köderfisches sein? Bin bis dato von Kreisbewegungen von ca. 20cm min. ausgegangen......
Danke für die Hilfe,
berti
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Feivel

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2

Mittwoch, 24. Mai 2006, 21:34

Hallo Berti,

ich fische die gleichen Systeme. Auf Bornholm habe ich 9 Tage die Systeme ohne Probleme hinter Flashern gefischt. Ich benutze allerdings zwei Wirbel oder diese Antidrall-Ketten. Als Vorfachschnur habe ich eine normale 50 ziger montiert. Ich hatte früher mal diese Riesendodger auf der Schnur montiert, da hatte ich, weil ich wohl zu schnell war, durch Drall meine Köder verloren. Heute befestige ich die Riesendodger am Blei und stackere 1m über dem Blei den Köder. Das macht beim Drill auch mehr Spass. Auf der Seite www.Trollingtreff.de ist die Bauanleitung für die Systeme. Schau mal da nach. Übrigens kann auch ein Lachs eine Schnur durchbeissen. Deshalb nehme ich auch eine 50 ziger als Vorfach. Die Drehung des Köder habe ich nach Gefühl eingestellt. Langsame Rotationen bei kaltem Wasser brachten auch Fisch. Die Actiondisc hatte ich zwar dabei, aber nicht benutzt. Das hole ich wohl nach!! Wenn Dein Guide das empfohlen hat, kann es wohl nicht falsch sein.


Gruß Uwe

Team Feivel

Avalanche

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3

Donnerstag, 25. Mai 2006, 06:53

Der "Hammerbiss" war garantiert ein Hecht!
Egal welche Schnur, die machen nicht viel Federlesen.
Am Vänern/Vättern haben wir auch regelmäßig solche Kontakte, dann ist das Vorfach weg, ist eben so.
Die Disk-Teile setze ich überhaupt nicht ein; ob jene die Schnur kappen können, weiß ich nicht.
Ein perfekt eingestellter Köfi am 2 - Haken - System fängt auch ohne Disk, da gibt es keine zwei Meinungen.
Auf der Ostsee fische ich 45 er Fluorocarbon wegen der Dorsche, in Schweden auf den Seen kann man auch auf ein 35 er Vorfach runtergehen, muß aber nicht.
Haben auch schon Hardmono auf Hecht eingesetzt; wenn es schlecht läuft, kappen die Schnabeltiere auch diese.
Gruß Jörg - Peter

Alva

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4

Donnerstag, 25. Mai 2006, 08:15

Moin Berti ,
wie Jörg - Peter schon schreibt sind das schöne Hechte . Ich hatte am Vänern vor drei Jahren das gleiche Spiel , ein kurzer Zupfer am Sideplaner un d des öfteren war das 40 - 50 èr Vorfach sauber durchgeschnitten . Als ich dann die ersten spitz am Maul geharkten Hechte landete war alles klar . Am Tag verlor ich so bis zu fünf Vorfächer .
Mit der Action Disc haben am Anfang so einige ( ich auch ) schlechte erfahrungen gemacht . Lag aber einfach daran das ich sie direkt vor dem Anchovy Kopf laufen hatte . Dann scheuert die Disc nach einigen Stunden die Schnur so weit durch , das man sie problemlos von Hand durchreissen kann . Aber wie schon geschrieben ein Schnurstopper oder ein Stück Schlauch dazwischen und schon läuft es ohne die Schnur zu beschädigen .
Klar fängt auch jeder andere perfekt durch`s Wasser gezogene Köder seine Fische , aber man mag ja auch nicht jeden Tag Erbsensuppe essen und so bringt auch der etwas anders laufende Köder seine Fische .
Gruß Peter

berti

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5

Donnerstag, 25. Mai 2006, 15:01

Moin Männers,

danke für die Antworten!!
Da immer Kettenwirbel vorgeschaltet waren, bin ich mittlerweile der Meinung, daß die ganze Problematik in der vorgeschalteten disc liegt - die Systeme ohne disc liefen ja einwandfrei...
Kann mir das nur so erklären, als das die vorgeschaltete disc verhindert, daß die Rotation des Köderfisches vom Wirbel absorbiert werden kann - ja sogar evtl. durch gegenläufige Rotation ein Abdrehen noch begünstigt...da hilft dann auch kein trolling-rudder oder anti-kink-fahne....

Wir sind ja auf den Binnenseen in der Situation - anders als bspw. auf der Ostsee - ständig mit Mr. Esox rechnen zu müssen. Habe in diesem Zusammenhang auch schon mal mit Hardmono experimentiert, aber schon beim Anknoten (wollte meine Tomics direkt anknoten) riss die Schnur im Blutknoten....

Habe zum Thema Schnurbruch durch Hechtbisse kürzlich einen interessanten Bericht gelesen: Demzufolge sind Hechte gar nicht in der Lage Schnüre sprichwörtlich durchzubeißen. Das hängt mit der Anordnung der Zähne zusammen: Die im Oberkiefer befindlichen Hechelzähne haben einen runden Querschnitt und sind nach hinten abklappbar - die im Unterkiefer befindlichen Fangzähne haben einen ovalen Querschnitt. Wird eine auf Zug stehende Schnur an diesen vorbeigeführt, schert diese regelrecht ab. Man muß sich das so vorstellen, daß wenn man einen losen Faden über eine hochkant stehende Rasierklinge legt, passiert nichts - steht der Faden unter Spannung, ist er durch...es kann also schon ein Anhieb den Bruch auslösen...klingt irgendwie einleuchtend...

Achja, der Hammerbiss muß nicht zwingend ein Hecht gewesen sein - den härtesten Biss bekamen wir durch eine 4,7 kg steelhead, die mit einem fast abgedrehten Vorfach auch kurzen Prozess gemacht hätte...
Werde künftig schweren Herzens wohl auf die disc verzichten - ist mir zu unsicher, obwohl die disc dem Köder ganz schön Leben eingehaucht hatte...

Übrigens hatten die Vorfächer vom guide, statt der Holzstäbchen einen auf der Schnur laufenden Plastikstick zum arretieren des Köderfisches...weiß einer, wo ich diese Systeme her bekomme?

Gruß, berti
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Alva

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6

Donnerstag, 25. Mai 2006, 17:14

Durch die Disc hast du natürlich mehr Druck auf deinem Wirbel ( versuch mal einen Wirbel unter Zug zu drehen , da lassen einige fast nicht mehr drehen ) und ohne Antidrallscheibe verdrallen so oftmals nicht nur die Vorfächer sondern auch die Hauptschnur gleich mit .
Die Disc kann aber keine Rotation in deine Schnur bringen da sie nur lose aufgezogen ist , deswegen würde ich auch noch auf eine zu hohe " Drehzahl " deines Köderfisches tippen .
Ich habe vor allen Naturködermontagen immer eine halbe CD und seitdem keinen Drall mehr in der Hauptschnur . Abgedrehte ( oder total aufgedrallte ) Vorfächer kenne ich nur noch wenn nach einem nicht erkannten Biß der Köderfisch , durch mehr Krümmung ,eine zu starke Rotation aufweist .
Gruß Peter

berti

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7

Donnerstag, 25. Mai 2006, 20:35

Hi Peter,

da könnte übrigens des Rätsels Lösung liegen: Die action disc (sieht ja aus wie ein Regenschirm bei Rückenwind) war bei der Montage des guides nicht vor dem Gummistopper frei auf der Hauptschnur laufend, sondern war mit dem langen Ende in den Gummistopper fest eingesteckt!!!

Allerdings könntest Du auch mit der zu hohen Drehzahl des Köfis recht haben: Je höher die Krümmung, desto höher die Drehzahl, richtig?
Kannsr Du evtl. in Worte fassen, wie hoch die Drehzahl des Köderfisches sein sollte? Nur so eine Faustformel....

Die festsitzende disc war jedenfalls nicht richtig...

Gruß, berti
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Avalanche

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8

Freitag, 26. Mai 2006, 05:11

Max. 1 - 2 Dreher pro Sekunde auf den V u. V. Seen.
Gruss Jörg - Peter

berti

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9

Freitag, 26. Mai 2006, 07:21

Moin Jörg-Peter,

1-2 U/min....na hallelujah...die hab ich gerade mal mit vorgeschaltetem roll-troll-dodger hingekriegt....
Da war ich wohl wirklich zu schnell... :O

Muß zugeben, die Naturköderschlepperei ist offenbar ein ziemlich sensibles Unterfangen, obwohl wir auf Naturköder (zumindest an diesem Gewässer) eine bessere Bissausbeute hatten....

Ich werde es weiter versuchen.

Gruß, berti
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berti

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10

Freitag, 26. Mai 2006, 07:23

Sorry, meinte natürlich 1-2 U/sek......
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Gräte

BAC Member

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11

Samstag, 24. Juni 2006, 22:08

Zitat

Übrigens hatten die Vorfächer vom guide, statt der Holzstäbchen einen auf der Schnur laufenden Plastikstick zum arretieren des Köderfisches...weiß einer, wo ich diese Systeme her bekomme?


Gucks Du
http://www.trollingangler.de/index.php?c…product=A000118
Gruß
Udo

Nur der Köder im Wasser fängt den Fisch ;)