Bootsanglerclub setzt sich für eine gerechte Regelung der Ostseelachsfischerei ein


Moin zusammen,

Der Bootsanglerclub e. V. hat sich mit seiner Stellungnahme zur Ostseelachsfischerei 2027 an zahlreiche politische Entscheidungsträger und Institutionen auf nationaler und europäischer Ebene gewandt.
Angeschrieben wurden Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, mehrere Mitglieder des Deutschen Bundestages, Europaabgeordnete sowie EU-Fischereikommissar Costas Kadis und weitere Vertreter der Europäischen Kommission. Auch der irische Landwirtschafts- und Fischereiminister Martin Heydon wurde kontaktiert.
Darüber hinaus haben wir den Austausch mit der Wissenschaft gesucht, unter anderem mit Prof. Dr. Robert Arlinghaus sowie dem Thünen- Institut.
Unsere zentrale Forderung: Die Entnahme von einem Lachs pro Angler und Tag soll unabhängig vom Vorhandensein der Fettflosse ermöglicht werden. Darüber hinaus setzen wir uns für eine EU-weite Kennzeichnung von Besatzlachsen und eine differenzierte wissenschaftliche Bewertung der Lachsbestände ein.
Mit diesen Aktivitäten wollen wir sicherstellen, dass die Interessen der Freizeitfischerei bei den anstehenden Entscheidungen auf europäischer Ebene Gehör finden.

Wir bleiben am Ball und werden unsere Mitglieder über die weiteren Entwicklungen informieren.

Am 09.10.2026 wurde vom Boots-Angler-Club eine Pressemitteilung per email verschickt. Nachfolgend der Text der email:

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 26. und 27. Oktober 2026 berät der EU-Agrar- und Fischereirat in Luxemburg über die zukünftigen Fangmöglichkeiten in der Ostsee für das Jahr 2027. Dabei stehen auch die Regelungen zur Lachsfischerei auf der Tagesordnung.
Aus diesem aktuellen Anlass übersenden wir Ihnen unsere beigefügte Pressemitteilung.
Der Boots-Angler-Club e. V. fordert, die bisherige Fettflossenregelung durch eine einheitliche tägliche Fangbegrenzung von einem Lachs pro Angler – unabhängig von der Fettflosse – zu ersetzen.
Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, wissenschaftliche Erkenntnisse und genetische Untersuchungen stärker bei der Bewirtschaftung der Ostseelachsbestände zu berücksichtigen.
Unsere Forderungen haben wir bereits unmittelbar an politische Entscheidungsträger auf Bundes- und europäischer Ebene übermittelt.
Als Verein, der sich seit Jahren auch praktisch für den Erhalt des Lachses engagiert, unter anderem durch Besatzmaßnahmen in der Trave, setzen wir uns für einen wirksamen Schutz gefährdeter Bestände und zugleich verhältnismäßige Fangregelungen ein.
Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Position im Vorfeld der anstehenden Beratungen in Ihrer Berichterstattung berücksichtigen.
Für Rückfragen und Interviews stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung. Die Fotos können frei verwendet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Kirchhoff
2. Vorsitzender
Boots-Angler-Club e. V.

Hier der Link zum pdf der Pressemitteilung:

Lachsqoute 2027_Pressemitteilung

Und hier noch Fotos von unserem Lachsbesatz:


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